Tischgruppenarbeit

In jeder Klasse werden grundsätzlich fünf Tischgruppen gebildet. Diese Tischgruppen sind die kleinsten sozialen Einheiten in der IGS Lüneburg.

Die Tischgruppen werden heterogen in Bezug auf Leistungsvermögen, Sozialkompetenz und Geschlecht zusammengesetzt. Sie sind Basis für die Unterrichtsorganisation und die Elternarbeit. 


In der Eingangsphase des 5. Jahrgangs können Tischgruppengröße und Zusammensetzung häufiger wechseln. Ziel ist es, nach den Herbstferien zu einer ersten festen Einteilung in 5 Tischgruppen zu gelangen.

Diese Zusammensetzung bleibt mindestens für ein Schulhalbjahr bestehen und wird spätestens zu Beginn eines Schuljahres von den Tutoren überprüft. Dabei sollen Anregungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Elternberücksichtigt werden.

Die Zusammensetzung der Tischgruppen und das Lernen im Tischgruppenverband sind wichtige Prozesse des sozialen Lernens, an denen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, ggf. auch Eltern mitwirken. Insbesondere für die Kinder und Jugendlichen bieten sich in diesem Zusammenhang wirksame Möglichkeiten, ihre Sozialkompetenz weiterzuentwickeln, indem sie z. B.

 

  • eigene Interessen erkennen, zum Ausdruck bringen und konstruktiv in den gemeinsamen Prozesseinbringen,
  • einen Perspektivenwechsel vollziehen und ein Problem „mit den Augen“ einer Mitschülerin oder eines Mitschülers betrachten,
  • achtsam miteinander umgehen,
  • eigenes Verhalten so steuern, dass innerhalb der Tischgruppe bzw. der Klasse individuelles und gemeinsames Arbeiten gelingen kann,
  • aktiv mit eigenen Beiträgen an der Bewältigung einer gemeinsamen Aufgabe mitwirken.

 

Sowohl im Fachunterricht als auch bei der Bearbeitung von Querschnittsaufgaben (z. B. Sozialtraining, Methodentraining etc.) sind die Tischgruppen ein wesentliches organisatorisches Element.

Die Tischgruppen bilden eine tragfähige Grundlage für die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule und sind dazu geeignet enge Kontakte zwischen den Eltern zu fördern.

 

 

Tischgruppenelternabende

 

Die Tischgruppenelternabende haben die Aufgabe die Eltern über den Gruppenlernprozess der Tischgruppe und im Jahrgang abgestimmter Themenbereiche zu informieren und diese zu erläutern bzw. zu reflektieren. 

Die Tischgruppenelternabende tragen zum Verständnis von Heterogenität und damit aus Sicht der Eltern zum Verständnis für eine zentrale Lernvoraussetzung ihrer Kinder bei. Zudem hat die Reflexion der Gruppenlernprozesse das Ziel die Tischgruppe als Motor des Unterrichtes zu stärken und die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Eltern haben im Rahmen des Tischgruppenelternabends die Gelegenheit Fragen und Anregungen einzubringen, so dass gemäß des an der Schule gepflegten Umganges mit Fragen und Problemen Missverständnisse hinsichtlich der Schulorganisation oder der Anforderungen an die Zusammenarbeit in der Tischgruppe frühzeitig geklärt werden können.

Die Tutorinnen und Tutoren bringen die im Jahrgang abgestimmten Themen in die Tagesordnung des Tischgruppenelternabends ein. Diese sollten ggf. durch die von den Klassenelternvertretern erhobenen Anliegen der Klassenelternschaft ergänzt werden, sofern diese Belange die gesamte Klasse betreffen. Zudem bereiten die Tutorinnen und Tutoren mit der Tischgruppe eine Methode vor, die eine Reflexion bzw. einen Einblick in den Gruppenlernprozess ermöglicht (z. B. Vorstellung einer Tischgruppenaufgabe einschl. der Reflexion des Arbeitsprozesses; Vorstellung der im Deutschunterricht erarbeiteten Personenbeschreibungen; Erläuterung der Rollenkarten; „Soziogramm“-Methode; ...).

Die Jahrgänge führen nach Durchführung aller Tischgruppenelternabende des Jahrganges eine Auswertung der Abende durch.

 

Sowohl im Fachunterricht als auch bei der Bearbeitung von Querschnittsaufgaben (z. B.Sozialtraining, Methodentraining etc.) sind die Tischgruppen ein wesentliches organisatorisches Element.

Die Tischgruppen bilden eine tragfähige Grundlage für die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule und sind dazu geeignet enge Kontakte zwischen den Eltern zu fördern.

TG Abende

- Bei Schülern zu Hause

- Einladung und Organisation

  durch die Schüler

- Dauer ca. 2 Std.

   
   

Kooperatives Lernen

- Kommunikation

- Erlernen und Festigen von

  Kompetenzen

- Differenzierung

- Freiräume für individuelle

  Beratung

- Gutes Klassenklima

Man kann sich gegenseitig Rückmeldung geben und sich gegenseitig kontrollieren.    
   

Zusammensetzung

- Heterogenität

- Kontinuität

- Gruppenarbeitstraining

Soziales Lernen

- Meinungen vertreten und

  respektieren

- Kompromisse finden

- Helfersystem

- Ein kleines "zu Hause"

- nur gemeinsam kommt man

  weiter

   
    Man lernt sich untereinander gut kennen und die TG kann bei der Lösung von Konflikten helfen.